FC Seuzach vs. FC Töss 1:2 (0:1)
Sportplatz Rolli, Seuzach, 225 Zuschauer, SR: Pilipovic; Siddiqui, Shala
Tore: 7. Mazrekaj 0:1, 52. Solomun 0:2, 91. Süsstrunk 1:2
FCS: Gehring, Fässler, Wismer, Süsstrunk, Stamm, Luginbühl (56. Oergel), Ch. Widmer, Egli (56. Fischer), Lauber, Lehner (56. Tiziani), P. Widmer
FCT: Popp, Malis, Mazrekaj, Mutlu, Dalla Nora, Elmazi, Surlici, Ehrensberger, Solomun (79. Gallina), Murina, Venica (90. Ferrante)
Bemerkungen: Amankwah (nicht eingesetzt), Berisha, Gähwiler, Leutwiler, R. Stahel, F. Stahel, Vollenweider (alle verletzt), Ehrismann (2. Mannschaft), Wieser (abwesend)
Verwarnungen: 60. Süsstrunk; FCT: 71. Solomun, 89. Surlici
Zum Glück gelang dem FC Seuzach zu Beginn der Rückrunde eine eindrückliche Serie von neun ungeschlagenen Partien, ansonsten fände sich die Mannschaft von Markus Wanner nach den vergangenen Leistungen im Abstiegskampf wieder. Das Fanionteam zeigte im Derby gegen Töss ein erschreckend harmloses Spiel und war mit dem 1:2 noch gut bedient. Der Rivale aus Töss musste auf dem Sportplatz Rolli unbedingt punkten, will man den drohenden Abstieg noch abwenden. Die Seuzemer machten es ihnen nicht besonders schwer, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Zu behäbig agierend und ohne Druck vor das Tor von Werner Popp aufbauend, liessen die Einsflöten™ wie schon gegen Schaan und Sirnach den sonst so gefürchteten Kombinationsfussball vermissen. Schon nach sieben Minuten kam Tobias Egli gegen den Ex-Seuzemer Omar Venica zu spät und den fälligen Elfmeter verwandelte Rame Mazrekaj sicher. Bis zur Pause hatten die Gäste weitere gute Möglichkeiten welche Torhüter Andreas Gehring aber zunichte machte. Nach dem Seitenwechsel dann die beste Möglichkeit für das Heimteam. Martin Lauber konnte alleine auf Töss-Keeper Werner Popp losziehen, der 30-jährige Ex-Seuzemer bliebt gegen seinen ehemaligen Kollegen aber Sieger. Fast im direkten Gegenzug gelang Marjan Solomun nach einem Freistoss per Kopf das 2:0. Trainer Markus Wanner hatte genug gesehen und wechselte darauf gleich drei neue Spieler ein. Das Spiel änderte sich aber nur unwesentlich. Der FC Töss baute zwar nach und nach ab, die Seuzemer konnten sich aber trotzdem keine gefährlichen Chancen herausspielen. Der Anschlusstreffer in der Nachspielzeit durch Christopher Süsstrunk war da nicht mehr von Belangen. Seuzi-Trainer Markus Wanner sichtlich unzufrieden und zerknirscht im Landboten: "Die Leistung des Teams war unterirdisch. Weiter will ich mich nicht dazu äussern." Sein gegenüber Adriano Venica hingegen zeigte sich glücklich über die wichtigen Punkte im Abstiegskampf. "Die Mannschaft ist als Einheit aufgetreten, hat gut gekämpft und die Vorgaben umgesetzt." Für die Ripi-Boys kommt es am nächsten Mittwoch nun zum wichtigen Spiel gegen den direkten Konkurrenten FC Mels. Von Seuzach wird im Auswärtsspiel beim FC Frauenfeld eine markante Leistungssteigerung erwartet.