Cup-Qualifikation: FC Dietikon vs. FC Seuzach 5:3 (5:1)
Sportplatz Dornau, Dietikon, 182 Zuschauer, SR: Gentile
Tore: 11. Mottola 0:1, 16. Miljkovic 1:1, 18. Dimita 2:1, 23. Dimita 3:1, 25. Miljkovic 4:1, 32. Maroufi 5:1, 45. Kradolfer 5:2, 90. Schwerzmann 5:3
FCS: Amankwah, Schalcher, Berisha, Tavares, Müller (67. Dietz), Kradolfer, Mottola (76. Schwerzmann), Ch. Widmer, Oergel (62. Ullmann), P. Widmer, Gröbli
FC Dietikon: Winkler, Candreia, Kozarac, Dabic, Medakovic, Dimita, Miljkovic (67. Jelec), Massaro, Karadza, Maroufi (77. Sisic), Figlioli (80. Cavgin)
Bemerkungen: Seuzach ohne Frauenfelder, Haas (beide nicht eingesetzt), Süsstrunk, Schöpfer, Stamm, Fischer, Tiziani, F. Stahel, Güntensperger, Gähwiler, Wieser (alle verletzt), Agro (gesperrt), Wismer, Lauber (beide abwesend);
Verwarnungen: 48. Dimita, 64. Mottola
Seuzach muss seine Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Cup-Hauptrunde ein weiteres Mal früh begraben. In der ersten von zwei möglichen Qualifikationsrunden verlor das Team von Trainer Markus Wanner gegen Dietikon klar mit 5:3.
Gegen den Ligakonkurrenten konnten die Gäste aus Seuzach zwar früh durch ein Tor von Eliano Mottola in Führung gehen, in der Folge lief die Partie aber völlig am Tabellenvorletzten vorbei. Seuzach fand nie zum Spiel, hatte keinen Zugriff auf den schnell kombinierenden Gegner und lag nach etwas mehr als einer halben Stunde gleich mit 5:1 zurück. Und das Ergebnis ging auch in der Höhe völlig in Ordnung, erspielte sich Dietikon doch zahlreiche gute Möglichkeiten. Die Hoffnung für Seuzach noch in die Partie zurück zu kommen, erfüllte sich auch trotz den Toren von Swen Kradolfer und Florian Schwerzmann nicht.
In der zweiten Halbzeit hatte Seuzach zwar ein paar ansehliche Aktionen, richtig in Verlegenheit brachte dies den Gegner aber auch nicht. Hätte das Team von Goran Ivelj die sich ihr gebotenen Kontermöglichkeiten nicht so fahrlässig liegen gelassen, wäre es am Ende für Seuzach gar zu einem Debakel gekommen. Im Duell zweier Aufsteiger wurden Seuzach klar die Grenzen aufgezeigt. Der Mannschaft gelang es nicht mehr, die zahlreichen Verletzungen zu kompensieren. Es fehlte heute nicht nur an Kampfgeist und Präzision, sondern vor allem an spielerischer Qualität.
Seuzach kann sich schon in einer Woche wieder von einer besseren Seite zeigen. Dann kommt es in der Meisterschaft auf dem Sportplatz Rolli zur Revanche der Cup-Pleite.