FC Seuzach vs. FC Sirnach 3:2 (0:1)
Sportplatz Rolli, Seuzach, 320 Zuschauer, SR: Dahinden
Tore: 23. Miljic 0:1, 54. Selmani 0:2, 68. P. Widmer 1:2, 88. Kradolfer 2:2, 90. Oergel 3:2
FCS: Leutwiler (46. Amankwah); Schalcher, Süsstrunk, Wismer, R. Stahel; Luginbühl (63. Lauber), Tiziani, Kradolfer, Ch. Widmer; Fischer (55. Oergel), P. Widmer
Nicht eingesetzt: Uhlmann, Berisha; F. Stahel, Vollenweider, Stamm, Fässler (alle verletzt), Wieser (Auslandaufenthalt)
Verwarnungen: 62. Luginbühl; FCSS; 50. Cardoso, 71. Selmani, 82. Da Re, 82. Horàk
Seuzach gewinnnt nach einer fulminanten Aufholjagd zum ersten Mal in dieser Saison auf dem heimischen Rasen und arbeitet sich in der Tabelle weiter nach vorne. Beide Teams gingen taktisch dispzipliniert und kontrolliert zu Werke, bis Michael Hofmann in der 23. Minute der Seuzemer Abwehr entwischte und auf den freistehenden Dragan Miljic legen konnte. Auch nach dem Führungstreffer neutralisierten sich beide Teams mehrheitlich, Torszenen bekamen Seltenheitswert. Nach der Pause holten die Gäste aus Sirnach mit der ersten - und danach einzigen - Offensivaktion einen Elfmeter heraus, welcher Ermir Selmani für die Thurgauer verwandelte. Der in der Pause eingewechselte Torhüter Kevin Amankwah verbrachte danach einen ruhigen Abend. Seuzach fand mehr und mehr in die Partie, Sirnach kam selten aus der eigenen Platzhälfte. Mit der Einwechslung von Martin Lauber nahm das Spiel von Seuzach an Fahrt auf. Lauber war es dann auch, der einen herrlichen Seitenwechsel von Christian Widmer optimal auf den freistehenden Patrick Widmer weiterleitete, welcher zum Anschlusstreffer einschoss. Die Platzherren drückten nun entschlossen weiter und in der 88. Minute landete das Leder nach einem Freistoss vor den Füssen von Swen Kradolfer, welcher den hochverdienten Ausgleich markierte. Danach überschlugen sich die Ereignisse. Nur eine Minute später traf Michael Tiziani nur die Latte und wieder nur eine Minute späte erzielte der eingewechselte Stephan Oergel mit einem Traumtor den Siegtreffer. Oergel nahm den Ball an der Seitenlinie an und schlenzte das Runde mit dem linken Aussenrist in die weite Ecke. Die Freude über den Treffer und die damit gelungene Wende war allen Beteiligten auch Stunden nach dem Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben.