USV Eschen/Mauren vs. FC Seuzach 2:2 (1:2)
Sportpark Eschen, Eschen FL, 300 Zuschauer, SR: Brunner; Hermann, Peterhans
Tore: 4. Pola 1:0, 24. Gröbli 1:1, 32. Widmer 1:2, 52. Pola 2:2
FCS: Migliaccio; Tavares, Weibel, Süsstrunk, Auer, Schiendorfer, Kradolfer (65. Lauber), Kijametovic, Di Nucci (57. Vögeli), Gröbli (72. Honegger), Widmer
Eschen/Mauren: Antic, Kavcic, Sele (38. Martinovic), Ritter, Quintans, Fässler, Willi, Baumann (53. Topcu), Pola, Bjelica (72. Menzi)
Bemerkungen: Seuzach ohne Popp, Berisha, Müller, Sarközi (alle nicht eingesetzt), Schalcher, Dietz (beide verletzt), Frauenfelder, Ullmann (abwesend), Fundo (nicht im Aufgebot); Eschen/Mauren ohne Schatzmann, Kardesoglu (beide nicht eingesetzt), Kieber, Stevic, Peters, Kühne, Bärtsch (alle verletzt), Thöni, Coppola (beide abwesend)
Verwarnungen: 3. Di Nucci, 33. Ritter, 35. Pola, 56. Knuth, 70. Vögeli, 90.+3 Weibel, 90.+4 Widmer
Nicht zum ersten Mal sahen die Zuschauer im Sportpark Eschen eine unterhaltsame und spannende Partie, welche reichlich Torszenen auf beiden Seiten bot. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit 2:2 unentschieden, wobei Eschen/Mauren weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten muss.
Anders als in Winterthur startete Seuzach unglücklich in die Partie. Schon nach drei Minunten zeigte Schiedsrichter Michael Brunner nach einem Trikotziehen von Mirco Di Nucci auf den Elfmeterpunkt. Nicola Pola scheiterte zwar im ersten Versuch an Davide Migliaccio, konnte den Nachschuss aber sicher im Tor unterbringen. In der Folge hatte Seuzach seine beste Phase, welche durch die beiden Tore von Felix Gröbli und Patrick Widmer belohnt wurde. Bis zur Halbzeit hätten die Gäste aber durchaus noch mehrere Tore erzielen können, wenn nicht sogar müssen. Doch Patrick Widmer, welcher von den hoch stehenden Liechtensteiner nur schwer zu bändigen war, scheiterte entweder an Keeper Antic oder am eigenen Unvermögen.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren besser aus der Kabine und glichen durch einen herrlichen Freistosstreffer von Nicola Pola zum 2:2 aus. Anders als in den ersten drei Partien der Saison liess Seuzach deutlich mehr gegnerische Torchancen zu und konnte sich bei Keeper Davide Migliaccio bedanken, dass die Partie am Ende nicht verloren wurde. Die Defensivarbeit war dann aber auch der einzige Kritikpunkt an diesem Abend. Denn Seuzach - drei Tage nach dem Derbysieg auf der Schützenwiese - zeigte vor allem kämpferisch eine überragende Leistung. Das war auch nötig, denn nach der Verletzung von Amel Kijametovic in der 82. Minute musste Seuzach für die letzten Minuten mit einem Mann weniger agieren.
Trainer Markus Wanner zeigte sich denn nach der Partie auch zufrieden. "Den Punkt nehmen wir mit. Das Unentschieden ist gerecht. Wir hatten vor der Pause die besten Momente, waren in der zweiten Halbzeit aber zu passiv. Ich bin aber stolz auf meine Mannschaft. Wir hatten am Samstag ein schweres Spiel in Winterthur und mussten hier am Schluss sogar mit einem Mann weniger spielen." (lk)