Spielbericht

1. Mannschaft

FC Seuzach vs. FC Wil II 0:2 (0:1)

Rolli, Seuzach. 175 Zuschauer. SR: Maracic

Tore: 32. Abazi 0:1, 89. Saho 0:2

FCS: Popp, Lötscher, Müller (73. Berisha), Weibel, Di Nucci (87. Schalcher), Kradolfer, Pumpalovic, Celebi, Sposato, Auer, Serato (73. Lamanna)

FC Wil II: Tahiri, Heule (80. Asani), Selistha, Gashi, Franscini, Egger (65. Rexhepi), Krunic (90.+1 Giorgio), Saho (90.+1 Hasanbasic), Stevanovic (80. Crupi), Coric, Abazi

Bemerkungen: Seuzach ohne Steiner, Schiendorfer, Ullmann, Mazzocco (alle nicht eingesetzt), Türkmen (gesperrt), Keller, Bär, Vögele, Leemann, Süsstrunk, Vögeli, Russo, Dekhili (alle abwesend); Wil II ohne Sousa, Krasniqi (beide nicht eingesetzt)

Verwarnungen: 89. Krunic


Vom FC Seuzach war auf dem Rolli eine Reaktion gefragt nach dem 2:7 vor einer Woche an gleicher Stätte, als die Mannschaft nach einem umstrittenen Penaltyentscheid auseinandergefallen war. Diese Reaktion kam gegen Wil, was Kampf und Einsatzbereitschaft betraf. Spielerisch aber waren die Seuzacher den Wilern in allen Belangen unterlegen.

Von Beginn an sahen sie kaum einen Ball. Wil dominierte nach Belieben, spielte aber auch richtig gut, zumindest phasenweise. Eine dieser Phasen war der Start. Als sie zu Ende ging, hatte Seuzach seine besten offensiven Momente des ganzen Spiels. Fast wäre das Heimteam sogar in Führung gegangen. Doch David Lötscher traf in der 14. Minute nur den Pfosten und etwas später kam Raul Sposato nochmals gefährlich in den Wiler Strafraum.

Danach nahmen die St. Galler das Heft aber wieder in die Hand. Nach einer halben Stunde brannte es lichterloh im Seuzacher Strafraum. Schliesslich erzielte Luan Abazi nach einem Eckball das 1:0 für Wil. Dass der Treffer auf diese Art fiel, ist auf eines der Mankos im Seuzacher Team zurückzuführen. Es fehlen ihm Zentimeter. Nur Nico Weibel ist gross gewachsen, und der kann nicht überall sein.

Immerhin gelang es Seuzach in der zweiten Halbzeit, die Partie etwas offener zu gestalten. Die Mannschaft von Giuseppe Bruzzese bekam etwas mehr Ballbesitz, wusste damit aber nicht viel anzufangen. Für Wil wurde es kaum einmal gefährlich, weil Seuzach den Ball meist selber wieder verlor, auch ohne Not. In der Schlussviertelstunde wurde immer deutlicher: Viel eher wird Wil die Partie definitiv entscheiden, als dass Seuzach der Ausgleich gelingt. Ein paar heikle Situationen klärte Goalie Werner Popp noch, in der 89. Minute fiel das 2:0 durch Umar Saho aber dennoch.

«Leistungsmässig war es kein Schritt nach vorne», analysierte Seuzachs Trainer Bruzzese. Der Grund dafür sei die Personalsituation. Er muss auf verletzte Spieler verzichten, musste angeschlagene einsetzen und ja, es ist eben auch wieder Ferienzeit. So spielte mit Enzo Serato ein Spieler aus der 3.-Liga-Mannschaft Sturmspitze oder es verteidigte mit Dominic Müller ein Offensivspieler. «Wenn nur 12 oder 13 Spieler im Training sind, dann kann es am Wochenende auch kein gutes Spiel geben. Das ist bitter.»

An der Kondition fehle es nicht, «daran haben wir viel gearbeitet», so Bruzzese. Aber punkto Ballsicherheit und Spielkultur war der Unterschied zu einem Gegner wie Wil gross. Schmerzlich vermisst wurde auch Caner Türkmen. Der Mittelstürmer war nach seinem Platzverweis gegen Amriswil zum dritten und letzten Mal gesperrt. «Ohne ihn fehlt uns die Tiefe im Spiel», erklärt Bruzzese.

Gegen Wil bezog Seuzach die dritte Niederlage in Folge und turnt damit weiter um den Abstiegsstrich herum. Längst ist klar, dass es diese Saison nur darum gehen kann, die Liga zu halten. «Wir müssen uns Gedanken darüber machen, wie wir mehr Breite bekommen», sagt Bruzzese. Denn dass es funktionieren kann, hat Seuzach diese Saison ja auch schon gezeigt, etwa gegen Bazenheid, Amriswil und Kreuzlingen. Aber es braucht mehr Konstanz und Nachhaltigkeit. (Der Landbote)

 

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So, 11. Juni 2023, 10:15 Uhr            
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